Das Projekt „Ökologischer Korridor Südbrandenburg“ geht auf eine Initiative der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg zurück. Die im Jahr 2000 durch das Brandenburgische Umweltministerium (MUGV), die Zoologische Gesellschaft Frankfurt von 1858 e.V. (ZFG), den Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), den World Wide Fund For Nature (WWF-Deutschland), den Landschafts-Förderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V. und eine Privatperson gegründete Stiftung besitzt große Flächen der ehemaligen Truppenübungsplätze Jüterbog, Heidehof und Lieberose, die für den Naturschutz besonders wertvoll sind. Das Ziel der Stiftung ist es, diese weiträumigen Areale ihrer natürlichen Entwicklung zu überlassen und die entstehende Wildnis für Besucher erfahrbar zu machen. Um das Potential dieser Flächen als Lebensraum (Habitat) für Tierarten mit großen Raumansprüchen wie zum Beispiel den Rothirsch oder zukünftig vielleicht auch den Elch entfalten können, muss die Inselsituation dieser Flächen in der genutzten Landschaft überwunden werden.

Mit dem Ökologischen Korridor Südbandenburg soll eine exemplarische, über Bandenburg hinaus bedeutsame Lösung gefunden werden, wie die Durchlässigkeit der Landschaft für wandernde Tiere und die Vernetzung von Naturentwicklungsräumen zu erreichen ist. Nur mit starken Kooperationspartnern ist ein solch ambitioniertes Projekt erfolgreich umzusetzen. An der Seite der Stiftung Naturlandschaften Brandenburg engagieren sich für den ökologischen Korridor Südbrandenburg:
Darüber hinaus erfährt das Projekt die regionale Unterstützung von
Institutionen und Vereinen, darunter die Brandenburger Landkreise
Spree-Neiße, Oder-Spree, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald,
Potsdam-Mittelmark und Teltow-Fläming, der Landkreis Jerichower Land
aus dem Bundesland Sachsen-Anhalt sowie der Förderverein Nationalpark
Lieberose e.V. und der Landschafts-Förderverein
Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V.