Die Wildkorridore

Der Ökologische Korridor Südbrandenburg kann seine Funktion, nur dann voll erfüllen, wenn es gelingt, die Landschaft für wandernde Säugetiere mit unterschiedlichen Lebensraumansprüchen durchlässiger zu gestalten. In Gewässern und Niederungen lebende Tiere sollen sich gleichermaßen ungehindert durch die Landschaft bewegen können wie jene, deren natürlicher Lebensraum der Wald ist. Daher suchen wir auf zwei Ebenen nach Korridoren, um die Kernflächen des Biotopverbundes zu vernetzen.
 
Im Ergebnis der ersten Datenauswertungen und Verbundplanungen wurde der Suchraum für den ökologischen Korridor erweitert. Dadurch konnten naturnahe, zu renaturierende bzw. nach ökologischen Gesichtspunkten bewirtschaftete Flächen mit einbezogen und neue Spielräume für eine fachgerechte Verortung der Korridore gewonnen werden. Auch die Größe des Suchraums wurde damit nahezu verdreifacht und beträgt nun knapp 10.000 km² anstelle von 3.600 km². So konnten zum Beispiel innerhalb des Korridors Wald große zusammenhängende Waldflächen südwestlich bzw. ökologisch bewirtschaftete Waldflächen nördlich der ehemaligen Suchraumgrenze mit einbezogen werden, in denen sich sensible Moore befinden.

Wo die beiden ökologischen Korridore Wald sowie Gewässer und Niederungen idealer Weise verlaufen sollten, darüber informieren die beiden nachfolgenden Seiten.


Karte Wildkorridor

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